Pädagogisches Konzept

In unse­rem Zusam­men­le­ben mit den Kin­dern ste­hen Ver­trau­en, Respekt, Ach­tung, Auf­merk­sam­keit und Unter­stüt­zung im Mit­tel­punkt. Wir sehen das Kind als eigen­stän­di­ge und voll­kom­me­ne Per­sön­lich­keit, mit indi­vi­du­el­lem Umgang mit Gefüh­len, Kon­flik­ten, dem Leben und mit unter­schied­li­chen Vor­stel­lun­gen und Inter­es­sen.

Wir sehen unser Leben als einen sich ver­än­dern­den Weg, den wir gemein­sam gehen. Wir geben uns Raum, uns zu ver­än­dern und das Leben immer wie­der neu zu ent­de­cken.

Die Ent­wick­lung und Ent­fal­tung der Per­sön­lich­keit steht also im Vor­der­grund. Dazu gehört das Erken­nen und Aus­drü­cken von Nei­gun­gen, Inter­es­sen, Ide­en, Gefüh­len usw. und außer dem das Erken­nen der eige­nen Stär­ken und Schwä­chen und der Umgang damit. Um dies zu ermög­li­chen sind wir mit unse­rer Per­sön­lich­keit beglei­tend für das Kind da und stel­len ihm das nöti­ge Umfeld zur Ver­fü­gung.

  • Wir geben ihm die Mög­lich­keit zum eigen­stän­di­gen Den­ken und Han­deln,
  • wir set­zen Ange­bo­te, die dem Ent­wick­lungs­stand und den Inter­es­sen der Kin­der ent­spre­chen und
  • wir las­sen die Kin­der frei unter den Ange­bo­ten wäh­len.

Zur Ent­fal­tung der Per­sön­lich­keit zäh­len auch sozia­les und emo­tio­na­les Ler­nen. Dazu gehö­ren u.a. das Über­neh­men von Ver­ant­wor­tung für das eige­ne Han­deln, der Umgang mit Kon­flik­ten, der Aus­druck von Gefüh­len und der gegen­sei­ti­ge Respekt.

Hier­durch erge­ben sich nicht nur Frei­räu­me son­dern auch Gren­zen und Pflich­ten gegen­über der Gemein­schaft,  wie z.B. acht­sa­mer Umgang mit sich selbst, den ande­ren, den Din­gen, der Natur, Akzep­tanz von Grup­pen­re­geln und vie­les mehr.

Den Jah­res­ab­lauf gestal­ten wir fle­xi­bel und leben­dig. Es wech­seln sich Pha­sen, in denen frei­es Spie­len im Vor­der­grund steht und Pha­sen in denen geplan­te The­men (z.B. Beru­fe, Fami­lie, Wachs­tum, Spra­che) im Mit­tel­punkt ste­hen, ab. Wir erle­ben dies als posi­tiv.

Als Abschluss füh­ren wir noch einen wei­te­ren Teil unse­rer Arbeit an, den regel­mä­ßi­gen und leben­di­gen Kon­takt mit den Eltern, der unse­rer Mei­nung nach gera­de bei Kin­dern im Kin­der­gar­ten­al­ter wich­tig ist.

Suda­beh Esmailz­adeh                                                       Alex­an­dra Schu­el­ler